Eine deftige fränkische Brotmahlzeit

findet man nur in Franken, oder? Was sonst noch gefällt, wo man sich wohl fühlen darf, sollte kein Geheimnis bleiben.

Eine besinnliche Brotzeit zu zweitTischsitten gab es schon bevor es Tische gab. Was dem einen die Etikette ist dem anderen die Zweckmäßigkeit.

Genial ist es, die Zweckmässigkeit als aktuelle Etikette erscheinen zu lassen, also recht selbstsicher. Glaubt jemand im Ernst, August der Starke oder Heinrich der Löwe würden heute gebratene Fasane mit Messer und Gabel essen, nur weil es in einem verrückten Buch so vorgeschrieben steht?

Das Tranchieren eines zum Verspeisen vorbereiteten Tieres bei Tisch kam bereits im 17. Jh. wieder aus der Mode. Es muss nicht jeder gleich sehen, was da verspeist wird. Mancher möchte es aber trotzdem wissen. Dann sollte er an besten selbst kochen.

GASTRONOMIE

gibt es rundum genug, vom Landgasthof zur Pizzaria, von der Dönerstube bis zur Bratwürstelbude, vom Restaurant bis zum Biergarten.

Manchen Gaststätten wünscht man das ewige Leben, manche wollen dem Gast ans Leben. Es rächt sich, zum Spargelfest auf dem Hauptmark Wurst mit Sauerkraut zu bestellen.